UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden – EV Zeltweg Murtal Lions 2:7 ( 1:1 | 0:3 | 1:3 )

0:1 EVZ Kuntze M. (11:25 / Sulzer M. / EQ)
1:1 TSG Schuster A. (13:52 / Klöckl J. / EQ)
1:2 EVZ Forcher D. (23:08 / Schiechl T., Scherngell C. / PP)
1:3 EVZ Forcher D. (25:00 / Schiechl T., Scherngell C. / PP)
1:4 EVZ Dinhopel F. (33:05 / Mateicka P. / EQ)
1:5 EVZ Forcher D. (44:28 / Schiechl T., Scherngell C. / EQ)
2:5 TSG Flatscher A. (45:35 / unassisted / EQ)
2:6 EVZ Dinhopel F. (50:21 / Mateicka P. / EQ)
2:7 EVZ Panzer D. (58:46 / Scherngell C. / EQ)

Referees: MOIDL D.; MATTHEY P., WINKLER D.
Attendance: 173
Fotos: mayerlchris

Die Löwen durchquerten das Haifischbecken ohne Schaden zu nehmen…

Fire and Ice im Haifischbecken zu Gmunden zum Start der ersten offiziellen Meisterschaftsbegegnung der beiden Teams in einer österreichischen Liga!

Bei den Gmundnern wurde es aber, vor allem im zweiten Abschnitt, relativ rasch finster, als die Zeltweger, durch einen Doppelschlag von Daniel Forcher (23:08 min/ PP und 25:00 min/ PP) auf 3:1 davonzogen und so das Spiel auf ihre Seite brachten. Wobei die Löwen die Begegnung eigentlich vom Start weg im Griff hatten, wie auf einer schiefen Ebene agierten und die Sharks nur Gelegentlich für Entlastung sorgen konnten. Als Folge dieser Überlegenheit, fiel auch der Führungstreffer durch einen bestens aufgelegten Marco Kuntze (11:25 min), der ein Zuspiel von Mario Sulzer trocken einnetzte. Einige Unachtsamkeiten schlichen sich nach der Führung ein und prompt kassierten die Lions den Ausgleich. Alwin Schuster brachte seine Haie auf die Anzeigetafel, nachdem Nico Herzl den platzierten Schuss parieren lassen musste.

Ein Bandencheck von Haie-Kapitän Philipp Wieltsch gegen Marko Tadic kostete dem Gmundener die weitere Spielerlaubnis. Er sah den Rest des Spieles von der anderen Seite der Bande. Seine Physis fehlte den Gastgebern sichtlich, die sich zwar mit einem Unentschieden in die Kabine retteten, aber durch zu viele Fouls immer mehr an Substanz verloren und es den Löwen leichter machten, weiter anzuschreiben. Diese hatten das Spiel klar im Griff, machten sich lediglich durch gelegentliche Nachlässigkeiten das Leben selbst schwer. Spätestens mit dem 4:1 durch Florian Dinhopel (33:05 min) war die Messe gelesen.

Dass die Sharks trotzdem nicht aufgaben und sich auch wegen ihres Trainingsrückstandes (in der Halle wurden neue Banden installiert) nicht ergaben, spricht absolut für die Moral des Teams von Head-Coach Manfred Mühllechner. Freilich konnten sie diese Umstände auch nicht wegzaubern und so gab es noch drei weitere Treffer der Murtal Lions zu bejubeln. Daniel Forcher komplettierte seinen Triple-Pack (44:28 min), Flo Dinhopel seinen Doppel-Pack (50:21 min), dazwischen konnte Andre Flatscher noch einen Treffer aufholen, aber der Schlusspunkt, durch Daniel Panzer (58:46 min),war wohl das emotionale Highlight dieses Spiels.

Gestärkt, mit drei Punkten im Gepäck, ging es dann, mit Hofstätter Reisen, durch die oberösterreichisch-steirische Nacht zurück nach Zeltweg, wo bereits am Dienstag der ATSE Graz zum Teil Eins des „back-to-back“ Spiels erwartet wird! 19:00 ist Start und da werden sich die Grazer sicher für die Niederlage (3:4 nach Shoot-out) gegen den Wiener Eislauf-Verein revanchieren wollen…

#zötwegerjungs

Stimmen zum Spiel:

„Bei unseren SHARKS machte sich auch bei dieser Begegnung der Trainingsrückstand bemerkbar, auch der Ausfall von 2 Verteidigern war gegen die stark spielenden Zeltweger fatal. Zeltweg ist eine kompakte und gut zusammen gespielte Mannschaft und war an diesem Tag auch sichtbar überlegen.“, so Obmann Thomas SCHATZL im Interview.

„Wir sind heute mit einem guten Focus ins Spiel gegangen, haben die Begegnung immer im Griff gehabt, uns ab und an halt wieder selbst in Bedrängnis gebracht. Wenn wir das auch noch minimieren können, sind wir auf einem guten Weg! Sieben Treffer auswärts, das passt, würde ich sagen. Es war eine gute Stimmung auf der Bank und diese hat sich letztlich auch aufs Spiel übertragen. Wie sich alle mit Daniel Panzer, nach seinem Tor, gefreut haben, war einfach herrlich anzusehen. Ein Danke auch an Enya und Andi, die uns mit Sirene und Trommel begleitet haben und als Zeltweg Fans für Stimmung gesorgt haben!!! Am Dienstag geht´s gleich weiter – ATSE Graz, das ist eine Hausnummer! Fehler machen verboten, sonst könnten wir schwer bestraft werden!“

Die Bilder zum Spiel: