M-RAST WÖLFE – MURTAL LIONS II 5:11 (3:2 | 1:4 | 1:5)M-RAST WÖLFE – MURTAL LIONS II 5:11 (3:2 | 1:4 | 1:5)
| Per | Zeit | Spielstand | GS | Team | Erzielt von | Vorlage von | Vorlage 2 von | Am Eis Heim | Am Eis Gast | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 02:09 | 0:1 | EQ | EVZ II | Stolz M. (84) | Rappitsch C. (91) | Popatnig C. (5) | ||||
| 1 | 03:48 | 0:2 | EQ | EVZ II | Rappitsch C. (91) | Reicher C. (93) | |||||
| 1 | 08:09 | 1:2 | EQ | Wölfe | Köppl D. (7) | Ganster M. (81) | |||||
| 1 | 09:29 | 2:2 | EQ | Wölfe | Köppl D. (7) | ||||||
| 1 | 14:09 | 3:2 | EQ | Wölfe | Stockinger C. (34) | Köppl D. (7) | |||||
| 2 | 17:41 | 4:2 | EQ | Wölfe | Ganster M. (81) | ||||||
| 2 | 21:37 | 4:3 | PP1 | EVZ II | Ilsinger M. (98) | Popatnig C. (5) | |||||
| 2 | 22:20 | 4:4 | PP1 | EVZ II | Liebscher T. (19) | Popatnig C. (5) | Stolz M. (84) | ||||
| 2 | 22:58 | 4:5 | EQ | EVZ II | Panzer D. (21) | Diethard L. (86) | |||||
| 2 | 27:03 | 4:6 | GWG | EQ | EVZ II | Reiter T. (81) | Herzl P. (72) | Popatnig C. (5) | |||
| 3 | 35:30 | 4:7 | EQ | EVZ II | Stolz M. (84) | Mayerl K. (15) | Popatnig C. (5) | ||||
| 3 | 38:05 | 4:8 | SH1 | EVZ II | Stolz M. (84) | ||||||
| 3 | 39:13 | 4:9 | SH1 | EVZ II | Diethard L. (86) | Panzer D. (21) | Mayerl K. (15) | ||||
| 3 | 39:30 | 4:10 | EQ | EVZ II | Rappitsch C. (91) | Reicher C. (93) | |||||
| 3 | 40:56 | 4:11 | EQ | EVZ II | Popatnig C. (5) | Stolz M. (84) | |||||
| 3 | 44:07 | 5:11 | EQ | Wölfe | Wimberger S. (77) | Tweraser C. (44) |
Was war das für ein Spiel? Play-off Stimmung vom Feinsten, jede Menge Emotionen und viele, viele Tore!
Die Wölfe waren nach der Niederlage in Spiel Eins unter Zugzwang, mussten gewinnen, um die Serie zu verlängern. Natürlich wollten die Löwen das verhindern und verzeichneten einen Traumstart in die Begegnung, gingen relativ rasch mit zwei zu null in Führung. Markus Stolz (02:09 min / EQ) und Chris Rappitsch (03:48 min / EQ) stellten die umjubelte Führung her.
Mit dem Vorsprung im Rücken agierten die Löwen in der Folge etwas zu sorglos und fingen sich durch individuelle Fehler gleich drei Gegentreffer ein. Verkehrte Welt vor dem ersten Break und dieses war wichtig, um sich zu sammeln. Der nächste Nackenschlag erfolgte aber kurz nach dem Re-Start, denn die Wölfe blieben am Drücker. Mehrmals war Maxi Mayerl im Kasten der Lions gefordert, trotzdem musste er, nach einem Backhander von Marco Ganster, hinter sich greifen. Plötzlich waren die Löwen zwei Tore im Hintertreffen.
Nun waren die Alpha-Löwen in der Pflicht, das Team wieder in die Spur zu bringen. Der Druck wurde erhöht und in der 22. Spielminute nutzten sie ein Powerplay zum Anschlusstreffer. Marcel Ilsinger erfasste eine unübersichtliche Situation am schnellsten und scorte. Tom Liebscher legte nur wenige Sekunden später (22:20 min / PP +1), ebenfalls in Überzahl, den Ausgleich nach. Zu diesem Zeitpunkt war Sascha Krammer von den Wölfen mit einer 5+20 Minutenstrafe schon unter der Dusche!
Die Wölfe zeigten Moral, fighteten zurück und blieben offensiv immer gefährlich. Nach einem „big Save“ von Maxi Mayerl gegen Daniel Köppl, nutzen die Grunddurchgangssieger den nächsten Angriff über Lukas Diethard und Daniel Panzer zur gefeierten Führung. Gerade mal 38 Sekunden nach dem Ausgleich tanzte Daniel Panzer Wölfe-Goalie Jürgen Baumgartner aus und vollendete zu Treffer Nummer fünf (22:58 min / EQ)! Moralinjektion für die Lions kurz vor der zweiten Pause, als Tommy Reiter sogar das sechste Tor nachlegen konnte. Er nutzte einen Abwehrfehler an der zweiten Stange aus, um seine Löwen mit drei Treffern in Front zu schießen (27:03 min / EQ).
Trotz dieser Führung blieb das Spiel umkämpft, die Wölfe waren weit davon entfernt aufzugeben, wollten ihr Glück nochmals zwingen und nachdem Patrick Herzl ebenfalls mit einer 5+20 Strafe vom Eis musste (34:25 min), schien sich diese Chance für sie nochmals aufzutun. Aber diese Überzahl war gleich wieder dahin, nachdem Christopher Galler ebenfalls in die Kühlbox musste. Gleichstand am Eis, die Lions mit dem längeren Atem, bauten ihre Führung durch Markus Stolz weiter aus (35:30 min), der einen Rebound, im Fallen, an Jürgen Baumgartner vorbei ins Tor brachte.
Es folgte eine denkwürdige Unterzahlsituation. Nach einer guten Abwehr von Maxi Mayerl kam der Puck über Tommy Reiter zu Markus Stolz, der den Puck ins Wölfe-Gehäuse hineinarbeite (38:05 min / SH -1). 68 Sekunden später das Tor des Tages, als Daniel Panzer und Lukas Diethard die Wölfe-Defense per Tic-Tac-Toe aushebelten und Tor Nummer neun produzierten (39:13 min / SH -1). Der Widerstand der Wölfe war gebrochen. Chris Rappitsch kehrte 17 Sekunden darauf Treffer Nummer 10 ein und Chris Popatnig (sechs Punkte Spiel!) legte in der 41. Spielminute den elften Treffer nach. Auch die Wölfe kamen noch einmal auf das Anzeigeboard und verkürzten kurz vor Ende noch auf 5:11.
Es war ein packender Fight mit rassigen Szenen, großteils sehr fair geführt, bei dem die knapp 200 Fans voll auf ihre Rechnung kamen. Die Lions siegten letztlich verdient, da sie in den entscheidenden Szenen effizienter waren und die längere Bank hatten. Nun gilt es auf den Finalgegner zu warten, da die DF Flyers ihre Serie gegen die Haie aus Kammersberg ausgleichen konnten.
Erstes Finalspiel ist kommenden Samstag, 28.02.2026, wieder ab 16:30 Uhr in der Murtal Lions Arena! Im Anschluss daran gibt es das zweite Finalspiel um die Eliteliga-Krone 2026 zwischen den Murtal Lions und LE Kings!
Fotos by Chris Mayerl

























































































































