Roadtrip in die Stahlstadt bringt wichtige Aufschlüsse!
Grizzlies Linz – Murtal Lions 6:4 (3:0 | 0:3 | 3:1)
Tore: Daniel Forcher, Raphael Rieger, Mario Sulzer, Kilian Mayerl
Samstag, 19:30 Uhr in der „Linz AG Eisarena“, zum ersten Mal in der Geschichte beider Vereine treffen die Murtal Lions, in einem Testspiel, auf die Gastgeber „Grizzlies Linz“, ihres Zeichens Meister der 1. OÖ-Landesliga!
Die Lions mussten verletzungsbedingt, aus privaten, wie beruflichen Gründen etliche Spieler vorgeben. So machten Flo Dinhopel, Marco Kuntze, Miha Logar, Tom Schiechl, Marco Quinz, David Kessler und Daniel Panzer die Reise nach Linz nicht mit. Ebenso wurde Coach Marko Tadic an der Bande vermisst.
Dementsprechend durchwachsen auch das Start-Drittel, in dem man rasch mit 0:3 in Rückstand geriet und schon befürchten musste, dass dieser Test komplett daneben geht. Debütant und Neuzugang Paul Mocher im Kasten der Lions mühte sich redlich, musste aber der Unordnung vor ihm Tribut zollen. Eine klare und präzise Ansprache in der Kabine durch Neuzugang Maks Selan brachte die Lions aber zurück im Spiel.
Der Focus war gesetzt, die Aufgaben klar verteilt und die Lions waren mit guter Energie zurück. Die Grizzlies kamen in dieser Phase kaum aus ihrem Drittel heraus und die Löwen verkürzten durch Daniel Forcher und Raphael Rieger auf zwei zu drei. Wir hatten wieder ein Eishockeyspiel und spätestens mit dem Ausgleich durch Mario Sulzer, witterten die Löwen ihre Chance doch noch einen guten ersten Test zu absolvieren.
Mit der Mannschaft steigerte sich auch Paul Mocher im Tor, machte aber wie vereinbart ab der Hälfte Andreas Brenkusch Platz. Die Löwen hatten wieder Spaß am Spiel fingen sich aber denoch, durch einen Bouncer den vierten Treffer ein, den Kilian Mayerl mit einem Blueliner konterte. Ein enges Spiel mit guten Szenen auf beiden Seiten, die Lions der Führung näher, fingen sich aber erneut durch einen schlechten Aufbau einen Gegentreffer ein. Kurz vor Ende zogen die Zeltweger dann Goalie Brenkusch und ein extrem kurioser Empty-Net-Treffer für die Hausherren setzte den Schlusspunkt hinter dieses Spiel.
„Für uns war es eine erste Standortbestimmung, in der wir früh mit null zu drei zurücklagen, aber Moral beweisen haben. Eine sehr gute Mannschaftsleistung hievte uns zurück ins Spiel und es machte wirklich Spaß in dieser großartigen Eishalle gegen einen sehr körperlichen Gegner zu spielen. Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, aber vor allem für den Team-Spirit war dieses Comeback sehr wichtig. Für die Grizzlies war es das letzte Vorbereitungsspiel, für uns das erste, ergo starteten wir von unterschiedlichen Punkten aus. Dazu das Fehlen einer kompletten Reihe, so gesehen haben wir uns letztlich gut präsentiert und einige Themen mitgenommen, an denen wir arbeiten werden. Kommendes Wochenende gibt es ein Doppel in Leoben zu spielen und wir hoffen da schon wieder einen Schritt weiter zu sein!“ so ein sichtlich abgekämpfter sportlicher Leiter, Christian Popatnig, der auch seine Schuhe schnüren musste!





































